Jugend baut Löbtau schöner

Raumgestaltung mit den Kids der Jugend Jobbörse

Wir können heruntergekommenen Ecken ja durchaus einiges abgewinnen. Dort fühlen wir uns frei, dort müssen wir keine Angst haben etwas schmutzig oder kaputt zu machen. Stattdessen inspirieren solche Orte, wie mit Ideen und kleinen Interventionen die gemeinsame Lebenswelt verbessert werden kann.

Die Grenze vom verwildert-charmanten zum schmuddelig-unattraktiven ist in einer kleinen Nische auf der Reisewitzer/Ecke Kesselsdorfer Straße aber definitiv überschritten. Umso schlimmer, da sich rechts daneben  gleich die urtypische Löbtauer Speisewirtschaft Ingrids Stübchen (s. LaPösch#1 ausgewählte Orte Seite 26) befindet und linker Hand der Eingang der AWO Jugend Jobbörse (http://www.jobladen-dresden.de), der  von vielen als solcher erst gar nicht wahrgenommen wird. Grund genug um in Kooperation mit dem dort ansässigen Projekt “Endspurt” diese Situation zu ändern!

Es sind Ferien, statt bei den Hausaufgaben zu Helfen, gestalten wir also mit den dort betreuten Jugendlichen den unansehnlichen Eingangsbereich zu einem Kleinod mit Aufenthaltsqualität. Partizipative Raumgestaltung nennt man das.

Die ersten zwei Tage sind vorüber und Teil1 des Projektes abgeschlossen. Die Bestandsaufnahme ist gemacht und das Konzept entwickelt. Ein “grüner Hafen” soll es werden. Im zweiten Teil nächste Woche wird es an die Umsetzung gehen. Aufräumen, sägen, schrauben, bohren und so weiter. Wir freuen uns drauf und sind gespannt auf das Ergebnis!

Wie es dort aussieht, was bisher geschah und wie der Ort in Zukunft neu erstrahlen soll, findet ihr in den folgenden Fotostrecken.

TAG1 – Bestandsaufnahme

TAG2 -Planung